Rhapsody in Blue. Neuinszeniert

DavidGazarovTrioRhapsody in Blue gehört zu einem der größten Missverständnisse der Musikgeschichte. Ein Jazz-Klavierkonzert, das festnotiert, und deshalb von den Jazzern, selbst wenn sie technisch in der Lage wären zu spielen, ein Tabu ist. Gershwin schuf es mit der Hoffnung, damit als Komponist der Ernsten Musik akzeptiert zu werden. Das Absolute, die Seele des Jazz, nämlich die Improvisation fehlt. David Gazarov, der ein klassischer wie Jazz-Pianist ist möchte es „neu inszenieren“. Er verändert das wunderbare Konzert nicht, bringt aber ein paar Improvisationen hinein. Der Orchesterpart wird entschlackt, mit Streicherbesetzung und nur sechs Bläsern, verstärkt durch Gazarovs beide Triokollegen am Bass und Schlagzeug.

Bei Jazz Lights in Oberkochen, ein musikalisches Kleinod auf der Schwäbischen Alb, wo seit 30 Jahren große Namen des Jazz und Crossover gefeiert wurden, wird es am 1. April 2017 eine Premiere mit dem David-Gazarov-Trio und dem Stuttgarter Kammerorchester geben.
https://www.jazzlights.de/

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