Rezension Caroll Vanwelden

Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets 2

 

„Vanwelden hat einmal mehr große Literatur kongenial in Musik eingefasst. Mit viel Klangfantasie, Offenheit, interessanten rhythmischen Strukturen – und poppiger Kraft.“ (Jazzthing Nov.-Dez. 2014)

„… Zurückhaltung und Selbstbewußtsein … Caroll Vanwelden gelingt der Spagat in fast noch überzeugender Form als auf der ersten Shakespeare CD. (Jazzzeitung 5/ 2014)

Das Album Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets begeisterte mich, und Gleiches gilt für die Fortsetzung. Was Caroll Vanwelden hier für Stimme, Trompete und Klaviertrio komponiert, arrangiert und gemeinsam mit ihren Musikern eingespielt hat, ist große Kunst, Shakespeares Texte setzen eine unerschöpfliche Kreativität bei allen Beteiligten frei. (Stereo Dez., 2014)

 

Caroll Vanwelden Sings Shakespeare Sonnets ( 1 )

 

Vanweldens Stimme ist kräftig und kehlig, aber auch zart und natürlich, emotional und fein abgestuft. Gesang, der in seiner Reife und Erfahrenheit alterslos wirkt und Shakespeare bereitwillig in enthusiastische und auch nächtliche Welten folgt. Mit einer gewissen Heiterkeit, einem Vergnügen daran, in die letzten Winkel der Seele zu reisen. Vanweldens Virtuosität erwächst aus den Stimmungen der Sonette.(NDR 22.Okt. 2012)

William Shakespeare machte auch Jazz – das hat bisher nur keiner gemerkt! Was die belgische Sängerin und Pianistin mit ihren drei Mitmusikern präsentiert, klingt so atemberaubend, so selbstverständlich und frisch, dass an dieser überraschenden These überhaupt keine Zweifel aufkommen können. Prickelnd klingt das vom ersten Ton an, die Instrumentierung der 16 Sonette ist sensibel ausgewählt, Vanweldens Stimmführung zudem von lässiger Eleganz und Intensität. Schwungvoll, zupackend, optimistisch und fröhlich, zart irisierend oder träumerisch leicht: Die mit Noten verstärkten Shakespeareschen Worte eröffnen die Welt des Dramatikers neu – ergänzt um aktuelle Klangfarben und Musikstile. Ein packendes Erlebnis mit faszinierenden Wandlungen – einfach begeisternd! (Financial Times D 21..Okt.2012 )

Schon nach den ersten Takten war mir klar: Hier handelt es sich um ein Album, welches das Zeug hat, zur CD des Jahres gewählt zu werden. (Stereo Magazine Nr. 12/2012)

„Dass Shakespeare-Sonette sehr poetisch sind, haben wir schon gewusst. Dass sie aber auch eine große Sinnlichkeit und Erotik erhalten können, das lehrte uns die Sängerin Caroll Vanwelden. Jazzig balladesk, expressiv und mit Raum für große Gefühle und Sinnlichkeit. Mal poetisch zart, dann wieder lustvoll swingend, ihre farbenreiche Stimme wandlungsreich mäandern lassend.
Und Caroll Vanwelden hat großes Gespür dafür, mit ihrer ausdrucksstarken und schmiegsamen Stimme große Emotionen und innig-zarte Gefühle wandlungsreich zu formen. Sehr viel Erotik ist es gleichfalls, was sie klangvoll strömen lässt. (Sehr heutige Emotionen erhalten die alten Shakespeare-Verse. Die Gefühle von damals sind die gleichen wie heute, nur poetischer ausformuliert und einfach wunderschön gesungen.“ (Rhein Neckar Zeitung 6.11.2012)

„Die Sängerin hat sich den Vorlagen nicht nur mit exegetisch- literaturwissenschaftlicher Akribie genähert, sondern ist den metrischen Verszeilen Shakespeares darüber hinaus mit viel Emphase, Intuition und Inspiration zu Leibe gerückt. So entstanden am heimischen Klavier filigran-mäandrierende Melodien voll berührend-sinnlicher Schönheit, die in ihrer erfrischenden Simplizität eine wunderbare Verbindung mit den Zeilen des Dichters eingehen und die ohne die in dieser Disziplin so oft zu verzeichnenden Manierismen auskommen.“ (Jazz Podium 11/2012)

„Die Texte klingen leicht und lässig, was natürlich auch an Vanweldens Stimme liegt, die mit den Vorlagen flirtet, aber auch schneidende Schärfe und einen eisigen Ton einbringen kann, wenn’s drauf ankommt.“ (Jazzthing Nov-Dez 2012)

„Vanweldens feinsinniger, stellenweise auch kräftig-markanter Gesang geht tief in die Hörgänge ein, die poetischen Texte des Meisters (oder doch der Meistern?) aus Stratford upon Avon tun ihr Übriges. Jedenfalls offenbaren sich hier die Zeitlosigkeit der Texte und die Unbegrenztheit der Musik in einer schönen Symbiose, die absolut hörenswert ist.“ (Concerto / Wien 19.Okt.2012)

„Die belgische Jazzpianistin und Sängerin phrasiert Shakespears Klangdichtungen mitreißend in einem theatralischen Duktus und rückt den Dichter damit in die Nähe der großen Jazzlibrettisten. Mutig, ungewöhnlich und immer wieder auf’s Neue ein mitreißendes Hörerlebnis. (BIT Magazine 8.Okt.2012)

„Die Absolventin der Londoner Guildhall School of Music & Drama erreicht mit cleveren Arrangements eine abwechslungsreiche Mischung: von sanft bis druckvoll, lieblich bis bösartig – alles ist dabei, jedes Sonett hat seinen eigenen Ton.“ (Crescendo 12.10.2012)

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.