Sandro Roy

Sandro Roy

Sandro Roy Photo: Ch. Hartmann

„Er hat durchaus den Wunderkind-Touch, er zieht Superlative an wie ein Magnet. (…) Gebt dem jungen Mann, was ihr wollt, ein Violinkonzert von Bach oder Glasunow, einen Jazzstandard à la Thad Jones‘ A Child Is Born, Sarasates Zigeunerweisen oder was innig Wienerisches von Kreisler – Sandro Roy, der 20jährige Augsburger, nimmt es scheinbar bedenkenlos mit jeder musikalischen Herausforderung auf. Und jede besteht er bravourös. (Alex Schmitz)

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass mit dem zwanzigjährigen Sandro Roy ein vielversprechender Musiker herangereift ist, von dem die Musikwelt bald viel hören wird. Ein klassisch ausgebildeter Geiger, der mit dreizehn Erster war bei dem bundesweiten Wettbewerb Jugendmusiziert. Er ist aber auch ein Jazzer, der schon mit Bireli Lagrene oder Stochelo Rosenberg gespielt und eine eigene Band hat. Er machte sein Debüt beim Rheingau Musikfestival und beim St. Ingbert Jazz  im März 2015 und hat bereits eine Einladung aus Northampton bei Boston, USA erhalten, um im kommenden Sommer dort zu spielen – und Gypsy-Jazz zu unterrichten! Seine erste CD Where I Come From liegt bereits vor, veröffentlicht bei Skip Records.

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Photo: Ch. Hartmann

Auf der einen Seite zeigt Sandro Roys Vita jene Parallele mit der von einigen bereits „gemachten“ klassischen Solisten: früherkanntes Talent, behutsame Förderung durch Eltern, erstklassige Ausbildung (bei Jens Ellermann, Lehrer von Midori oder Nigel Kennedy), Preisträger wichtiger Wettbewerbe (Bundespreis Jugendmusiziert mit dreizehn), erfolgreiche Auftritte als Solist (Glasunow-Violinkonzert in München und Augsburg).

Sandro Roy durchlief aber auch eine andere musikalische Erziehung, die ihn zu einem universellen Musiker UND Performer gemacht hat. Er ist ein klassischer wie Jazz-Musiker, er beherrscht die Improvisationskunst, er spielt mehr als ein Instrument und er komponiert. In der musikalischen Familie, wo Sandro aufwuchs, wurde das Spielen und Erlernen von klassischer Musik, Jazz oder welchen Genres auch immer als Selbstverständlichkeit praktiziert. Die unterschiedlichen Genres mit ihrer Komplexität in Harmonie, Rhythmik, Stil und Ausdruck lernte Sandro in sehr frühen Jahren, durch Hören kennen, noch bevor er lesen und schreiben konnte. Während die meisten ihre Vorbilder nur durch Platten oder Konzerte kennen, erlebte der junge Sandro häufig berühmte Musiker hautnah zum Anfassen und familiär im elterlichen Wohnzimmer musizierten. Die ersten Bogenstriche machte so der zweijährige Sandro mit Hilfe des vor allem in Osteuropa so verehrten Gypsyviolinisten Sanyi Jaroka. Und von keinem Geringeren als von dem zu den weltbesten gehörenden Gitarristen Bireli Lagrène, der ebenso häufig da war, bekam Sandro die wichtigsten und die nachhaltigsten Impulse zu Improvisation – und zum Gitarrenspielen. Denn Sandro Roy ist neben Violinist auch ein bühnenreifer Jazz-Gitarrist!

Mit der ersten CD Where I Come From zeigt Sandro Roy gekonnt und selbstbewußt seine Vielfältigkeit. Sie enthält eigene Komposition J.L.Swing genauso Jazz-Standards wie Miles Davis‘ Tune Up, A. C. Jobims Triste, H. Mancinis Two For The Road oder aber Klassik-Hits wie Zigeunerweisen oder Caprice Viennois.

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